STRAFRECHT - Rechtstipps

Strafbarkeit als Finanzagent/ App-Tester wegen Geldwäsche

Der nachfolgende Artikel gibt einen kurzen Überblick zum Thema Jobangebot als Finanzagent oder App-Tester im Internet und wie Sie damit in eine Falle tappen können, ohne es zu ahnen. Im schlimmsten Falle droht ihnen eine Verurteilung wegen Geldwäsche und Beihilfe zum Betrug sowie zivilrechtliche Schadensersatzforderungen der Geschädigten. Der Artikel gibt einen Überblick über 2 Betrugsmaschen wieder die sich bei den Betrügern etabliert haben und soll Sie eindringlich davor warnen!

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Rechtsanwalt

Dr. Dejan Dardic 

Rechtsanwalt Dr. Dejan Dardic ist ausschließlich auf dem Gebiet des Strafrechts tätig. Er berät sie in allen strafrechtlichen Angelegenheiten und vertritt sie bundesweit vor allen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten sowie dem Bundesgerichtshof in Strafsachen. 

  • Spezialisiert auf Strafrecht. 
  • Schneller Erstkontakt. 
  • Bundesweite Strafverteidigung. 
  • Sofortige Hilfe im Strafrecht.
Mehr über mich

Zusammenfassung 

  1. Lukrative Jobangebote!

    Vorsicht bei lukrativen Jobangeboten im Homeoffice! Einfacher Verdienst bis zu 520 EUR

  2. Jobbezeichnung

    Jobbezeichnung als "Evaluierungsassistenz"; "Assistenz Evaluierung": Vorsicht! Sie machen sich wahrscheinlich strafbar!

  3. Professionelle Stellenanzeige

    Stellenanzeigen wirken sehr professionell! Einstellung und Ablauf verlaufen häufig per E-Mail/ WhatsApp! Es besteht kein persönlicher Kontakt!

  4. Apps Testen & Online Konten eröffnen

    Häufig sollen Sie Bankkonten eröffnen. Auf diesen Konten fließen Gelder aus Straftaten! Die Testung von Apps ist nur eine Ablenkung, damit Sie Online Konten eröffnen bei Banken die auf ihren Namen laufen, Sie jedoch nicht die LogIN Informationen bekommen.

  5. Strafbarkeit wegen Geldwäsche & Betrug 

    Es droht Ihnen eine Strafanzeige wegen Geldwäsche § 261 StGB und sogar wegen Betruges § 263 StGB, wenn mit Ihren Daten und der Kontoverbindung "Scheinverkäufe" angeboten werden. 

  6. Beweise sichern! 

    Sammeln Sie Beweise! Chatverläufe usw. Kontaktieren Sie einen Rechtsanwalt und erstatten Sie Strafanzeige!

  7. Schufa-Auskunft beantragen

    Beantragen Sie nach einigen Tagen/ Wochen eine Auskunft ihrer Daten bei der Schufa. Dadurch können Sie überprüfen, ob Ihre Daten nicht anderweitig missbraucht worden sind. Teilen Sie den Missbrauch Ihrer Daten sowohl der Schufa als auch Ihrer Hausbank mit! 

  8. Vorladung: Rechtsanwalt um Rat aufsuchen

    Bei einer polizeilichen Vorladung als Beschuldigter, sollten Sie sich unbedingt einen Rechtsanwalt zur Rate ziehen und sich anwaltlich beraten lassen. Denn eine Strafbarkeit wegen Geldwäsche setzt nicht unbedingt Vorsatz voraus; es reicht auch Fahrlässigkeit!

Honorar, Text Schreibmaschine

Transparenz bei den Anwaltskosten

Eine gute Strafverteidigung hat immer seinen Preis. Ein guter Rat ist Teuer. Dennoch soll eine gute Verteidigung nicht an den finanziellen Mitteln scheitern. Sie können darauf vertrauen, dass ich Ihnen bei den Anwaltskosten entgegenkommen werde und wir gemeinsam die Finanzierungsmöglichkeiten erarbeiten werden. Mein Versprechen:

  • Faires Anwaltshonorar 
  • Faire Finanzierungsmöglichkeiten 
  • keine versteckten Kosten 
  • völlige Kostentransparenz von Beginn an 
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2 Fälle: So machen Sie sich strafbar!






1. Fall: Sie sollen ein Bankkonto eröffnen

Die Betrüger tarnen ihre Masche als Angebot für ein Nebenjob, der über eine Online-Stellenanzeige zugänglich ist. Die Bewerbung für einen solchen Job erfordert, dass Personen ein Bankkonto eröffnen. Nach erfolgreicher Kontoerstellung sollen Sie die Kontodaten an die Nebenjobfirma weiterleiten und eingehende Gelder daraufhin auf andere Konten transferieren. Was die Betroffene nicht ahnen: Die Konten, die von den Betroffenen eröffnet worden sind, dienen als Empfängerkonten für betrügerische Online-Shops. Diese betrügerischen Shops werben auf Internetseiten mit sehr günstigen Preisen für hochwertige Elektronikgeräte. Der Finanzagent wird dabei als Strohmann instrumentalisiert. Die eingehenden Geldbeträge werden dann auf ein ausländisches Konto weitergeleitet. Sie erhalten als Gegenleistung für die Überweisung eine Provision von bis zu 10 % der Transfersumme.


  • Kriminelle locken oft per E-Mail mit vermeintlich lukrativen Jobangeboten (wenig Aufwand, viel Geld)
  • Zur Durchführung des Betrugs fordern sie die Angabe der Kontoverbindung und eine Kopie des Personalausweises an. 
  • Der Arbeitsvertrag enthält detaillierte Erläuterungen zum angeblich legalen Zweck der Tätigkeit, um den Eindruck eines rechtmäßigen Beschäftigungsverhältnisses zu erwecken 
  • Bei Anwerbungen per E-Mail gibt der vermeintliche "Arbeitgeber" in der Regel eine im Ausland oder aber auch im Inland ansässige Firma an, die zwar existiert, aber nichts mit der Anwerbung zu tun hat. Die E-Mail verlinkt oft zur Homepage einer existierenden Firma, um Authentizität vorzutäuschen. 
  • Der Kontakt erfolgt ausschließlich per Telefon und/oder E-Mail. Die Veröffentlichungen im Internet sind für jeden zugänglich und können manipuliert werden.
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"Red Flags": 6 wichtige Warnzeichen!

  1. 1. Warnzeichen

    Kriminelle locken oft per E-Mail mit vermeintlich lukrativen Jobangeboten (wenig Aufwand, viel Geld)

  2. 2. Warnzeichen

    Zur Durchführung des Betrugs fordern sie die Angabe der Kontoverbindung und eine Kopie des Personalausweises an.

  3. 3. Warnzeichen

    Der Arbeitsvertrag enthält detaillierte Erläuterungen zum angeblich legalen Zweck der Tätigkeit, um den Eindruck eines rechtmäßigen Beschäftigungsverhältnisses zu erwecken

  4. 4. Warnzeichen

    Bei Anwerbungen per E-Mail gibt der vermeintliche "Arbeitgeber" in der Regel eine im Ausland oder aber auch im Inland ansässige Firma an, die zwar existiert, aber nichts mit der Anwerbung zu tun hat. Die E-Mail verlinkt oft zur Homepage einer existierenden Firma, um Authentizität vorzutäuschen.

  5. 5. Warnzeichen

    Der Kontakt erfolgt ausschließlich per Telefon und/oder E-Mail. Die Veröffentlichungen im Internet sind für jeden zugänglich und können manipuliert werden.

  6. 6. Warnzeichen

    Sie sollen zu "Demo" Zwecken ein Bankkonto eröffnen oder ein Bankkonto ID-Verfahren vornehmen. Vorsicht Falle! Es handelt sich nicht um eine Demoversion, sondern um ein echtes Bankkonto bzw. ID-Verfahren. 






Was sind Ihre Aufgaben als "Finanzagent"?

  • Die Aufgabe besteht darin, das persönliche Bankkonto für Überweisungen zur Verfügung zu stellen und die eingegangenen Gelder unmittelbar nach Erhalt in bar abzuheben oder weiterzuleiten, an eine ausländisches Konto. 
  • Alternativ sollen die Beträge entweder mithilfe eines Finanzdienstleisters wie Western Union, TransferGO etc. ins Ausland überwiesen werden. 
  • Es folgt eine großzügige Provision in Höhe von bis zu 10% der Überweisungssumme - die zum Teil nicht ausgezahlt wird! 
  • Die Täter erteilen klare Anweisungen, vermitteln ein Gefühl der umfassenden Betreuung und sind jederzeit erreichbar. 
  • Selbst kritische Nachfragen werden freundlich und überzeugend beantwortet.

2. Fall: Apps-Testen und Konten eröffnen

  1. Apps-Testen und Konten eröffnen.

    Bei dieser Masche sollen Sie Apps überprüfen, Buchungsvorgänge bei Banken testen und Produkte bewerten. Ihnen werden flexible Arbeitszeiten versprochen als Nebenjob. Doch anstatt sich in dieser Tätigkeit zu engagieren, finden Sie sich in der Rolle als Finanzagent wieder. Ihnen droht dann ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Geldwäsche.

  2. Video-ID als Eignungstest

    Ihre Aufgabe im Rahmen des Eignungstests besteht darin, die Sicherheitsmerkmale des Videoidentifikationsverfahrens zu überprüfen, während Sie die Eröffnung eines Bankkontos simulieren. Das Konto wird ausschließlich zu Forschungszwecken eingerichtet. Nach Abschluss der Aufgabe sollen sie eine Auswertung erhalten. Sie werden gebeten, die gestellten Fragen zu beantworten und diese anhand einer Skala zu bewerten. Nach erfolgreichem Abschluss des Tests wird das Konto gekündigt. Eine automatische Bestätigung darüber wird von der Bank versandt.

  3. Was passiert wirklich?

    Die Betrüger eröffnen im Vorfeld ein Bankkonto unter dem Namen der Bewerber und verwenden dabei falsche Kontaktdaten. Wenn sich die Bewerber über das Video-Ident-Verfahren bei der Bank identifizieren, wird ein Konto mit den von den Betrügern angegebenen falschen Kontaktdaten eröffnet. Dadurch verschaffen sich die Betrüger Zugang zu diesem Konto.

  4. Betrüger missbrauchen ihr Konto für Verkäufe

    Die Betrüger nutzen das unter den Namen des Bewerbers eröffnete Konto beispielsweise für Verkäufe bei Ebay oder EbayKleinanzeigen. Die Betrüger locken dabei mit unschlagbar günstigen Angeboten, besonders bei Elektronikgeräten, wie Notebooks, I-pads, Handys oder Soundbars. Unwissende Käufer nehmen diese Angebote an und überweisen das Geld auf das betrügerische Konto.

  5. Was die Betroffenen nicht wissen…

    Was die Betroffenen oft nicht wissen ist, dass sie unfreiwillig eine Rolle als Täter übernommen haben, nämlich als Finanzagent. Als Finanzagent wird ihr Konto für Überweisungen missbraucht. Ihnen droht ein Strafverfahren und zivilrechtliche Ansprüche von Verbrauchern die Waren gekauft, diese bezahlt aber nicht erhalte haben.

Staatsanwaltschaft Schild

Wie machen Sie sich strafbar?

Oft sind die Betroffenen völlig ahnungslos, dass sie mit ihrer Tätigkeit eine Straftat begehen, nämlich den Straftatbestand der Geldwäsche nach § 261 StGB. Des Weiteren kommt der Straftatbestand der Beihilfe zum Betrug in Betracht nach §§ 263, 27 StGB. Darüber hinaus riskieren Betroffene zivilrechtliche Schadensersatzforderungen der Geschädigten. Im Falle einer Verurteilung wegen Geldwäsche droht ihnen eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren, vgl. § 261 Abs. 1 StGB. 

Wichtig: Selbst wenn Sie keinen Vorsatz hatten, können Sie sich immer noch strafbar machen. Denn nach § 261 Abs. 6 StGB wird auch bestraft, wer leichtfertig nicht erkennt, dass es sich um eine Straftat der Geldwäsche handelt. In diesem Fall droht ihnen eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren!

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Geldwäsche § 261 StGB

Die Geldwäsche ist in § 261 StGB normiert. Die Norm ist sehr komplex und juristisch sehr anspruchsvoll. In § 261 Abs. 1 StGB heißt es: 

Wer einen Gegenstand, der aus einer rechtswidrigen Tat herrührt, 1. verbirgt, 2. in der Absicht, dessen Auffinden, dessen Einziehung oder die Ermittlung von dessen Herkunft zu vereiteln, umtauscht, überträgt oder verbringt, 3. sich oder einem Dritten verschafft oder 4. verwahrt oder für sich oder einen Dritten verwendet, wenn er dessen Herkunft zu dem Zeitpunkt gekannt hat, zu dem er ihn erlangt hat, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. In den Fällen des Satzes 1 Nummer 3 und 4 gilt dies nicht in Bezug auf einen Gegenstand, den ein Dritter zuvor erlangt hat, ohne hierdurch eine rechtswidrige Tat zu begehen. Wer als Strafverteidiger ein Honorar für seine Tätigkeit annimmt, handelt in den Fällen des Satzes 1 Nummer 3 und 4 nur dann vorsätzlich, wenn er zu dem Zeitpunkt der Annahme des Honorars sichere Kenntnis von dessen Herkunft hatte.

Während § 261 Abs. 1 StGB voraussetzt, dass Sie vorsätzlich handeln - ein solcher Vorsatz bei Ihnen mangels Kenntnis der wahren Tatsachen und Hintergründe dieser Betrugsmasche ausscheidet - reicht es für eine Strafbarkeit nach § 261 Abs. 6 StGB aus, dass Sie leichtfertig handeln. In § 261 Abs. 6 StGB heißt es: 

Wer in den Fällen des Absatzes 1 oder 2 leichtfertig nicht erkennt, dass es sich um einen Gegenstand nach Absatz 1 handelt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Satz 1 gilt in den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nummer 3 und 4 nicht für einen Strafverteidiger, der ein Honorar für seine Tätigkeit annimmt.

Da in den meisten Fällen dieser Art die Staatsanwaltschaft prüfen wird, ob Sie leichtfertig gehandelt haben und sich somit strafbar gemacht haben, sollten Sie sich unbedingt rechtlichen Rat einholen und sich von einem Strafverteidiger vertreten lassen. 

Wie können Sie sich schützen?

Täuschen Sie sich nicht durch äußere Erscheinungen. Der beste Schutz liegt in einem gesunden Maß an Misstrauen und Vorsicht. Prüfen Sie Anzeigen sorgfältig, insbesondere über Internet-Suchmaschinen. 

Eine Grundregel lautet: Wenn das Angebot sehr verlockend ist, dann sollten Sie umso kritischer sein. 

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Wie können Sie sich schützen?

  1. 1. Tipp

    Überlegen Sie, ob Ihr konkretes "Arbeitsauftrag" sinnvoll und logisch ist.

  2. 2. Tipp

    Geben Sie weder über das Internet noch telefonisch Ihre Adresse oder Kontodaten an unbekannte Unternehmen oder Personen weiter.

  3. 3. Tipp

    Versenden Sie keine Kopien Ihres Ausweises an Fremde.

  4. 4. Tipp

    Seien Sie misstrauisch, wenn die Kommunikation nur per Telefon/ E-Mail Chat stattfindet, ohne dass es zu einem TeamsMeeting, Skype Meeting kommt! 

  5. 5. Tipp

    Lassen Sie sich nicht durch mögliche Drohungen, Nötigungen etc. zur Einhaltung eines vermeintlichen "Arbeitsvertrages" einschüchtern.

  6. 6. Tipp

    Wenn Sie ein Bankkonto eröffnen sollen, dann erkundigen Sie sich im Vorfeld bei der Bank (telefonisch oder via E-Mail) ob die Bank tatsächlich ein externes Unternehmen zu Prüfungszwecken im Rahmen des ID-Verfahrens beauftragt hat

  7. 7. Tipp

    Falls Sie ein solches oder ähnliches Jobangebot angenommen haben, informieren Sie umgehend die Polizei und leiten Sie keine Gelder weiter, die bereits auf Ihr Konto gebucht wurden. Haben Sie Konten eröffnet, so lassen Sie sich rechtlich beraten und sichern Sie sämtliche Chatverläufe, E-Mails und Dokumente! Beauftragen Sie einen Rechtsanwalt mit der Prüfung Ihres Falles.

Vorladung von der Polizei

Brief/ Vorladung von der Polizei? Wenn Sie eine Vorladung von der Polizei erhalten haben als Beschuldiger einer Straftat wegen Geldwäsche dann sollten Sie bitte folgendes beachten:

  1. Termin bei der Polizei absagen! Entgegen der verbreiteten Auffassung besteht keine rechtliche Verpflichtung für den Beschuldigten, einer Vorladung als Beschuldigter der Polizei Folge zu leisten. Dennoch versuchen die ermittelnden Beamten oft den Eindruck zu erwecken, dass es notwendig ist, als Beschuldigter zu dem Vorladungstermin bei der Polizei zu erscheinen. Das müssen Sie nicht! Es mag vielleicht höflich sein, die Vorladung als Beschuldigter rechtzeitig abzusagen. Dennoch besteht für den Beschuldigten im Strafverfahren keine rechtliche Verpflichtung dazu. Der Beschuldigte ist der Polizei auch keine Erklärung schuldig, warum er nicht zum Vorladungstermin erscheinen kann. An dieser Stelle kann nur der eindringliche Rat lauten, keine Kommunikation mit der Polizei zu führen. Bitte sagen Sie den Termin schriftlich, per E-Mail oder per Fax ab. Bitte rufen Sie nicht bei der Polizei an, um den Termin abzusagen. Hier besteht die Gefahr, dass Sie sich überreden lassen oder am Telefon etwas sagen, was Sie belastet.
  2. Bitte schweigen Sie! Ein erfahrener Anwalt im Strafrecht wird Ihnen in dieser Situation in der Regel dazu raten, der Vorladung als Beschuldigter von der Polizei nicht nachzukommen und vorerst zu den erhobenen Vorwürfen zu schweigen. Es ist ratsam, den Termin bei der Polizei abzusagen oder durch einen Anwalt absagen zu lassen. Aber was viel wichtiger ist: Bitte schweigen Sie! Unterschreiben Sie bitte nichts! Stattdessen sollten Sie einen Rechtsanwalt kontaktieren und Ihn beauftragen.
  3. Keine Nachteile für Sie! Wenn Sie den Termin bei der Polizei absagen und somit schweigen, dann riskieren Sie keine Nachteile. Ich kann es nur immer wieder sagen: Als Beschuldigter müssen Sie nichts sagen! Sie müssen nicht die Polizei/ Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen unterstützen und ihnen helfen! Nicht Sie müssen ihre Unschuld beweisen, sondern der Staat (die Justiz/ Strafverfolgungsbehörden) muss Ihnen die Straftat nachweisen! Wenn Sie schweigen, nichts sagen, dann hat das im Strafrecht keine negativen Auswirkungen für Sie! Es ist kein Nachteil für Sie! Es ist sogar ihr Recht sich nicht selbst belasten zu müssen und ergibt sich aus dem Grundgesetz (GG) aus Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG sowie Art. 6 Abs. 1 EMRK (Europäische Menschenrechtskonvention).
  4. Rechtsanwalt suchen! In einem solchen Fall sollten Sie sich einen Rechtsanwalt/ Strafverteidiger suchen und sich rechtlich vertreten. Der Rechtsanwalt kann wird dann Akteneinsicht beantragen und das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen. Ich kann Ihnen nur empfehlen sich so früh wie möglich einen Rechtsanwalt zu suchen. Im Idealfall wenn Sie den Brief/ Vorladung der Polizei erhalten haben. Der Rechtsanwalt wird dann für Sie den Termin/ die Vorladung bei der Polizei absagen und sich um alles weitere kümmern! Wenn Sie von mir rechtlich vertreten bzw. verteidigt werden wollen, dann melden Sie sich umgehend bei mir, wenn Sie die Vorladung/ den Brief der Polizei erhalten haben. Ich sage den Termin für Sie ab, beantrage Akteneinsicht und führe ab sofort die gesamte Korrespondenz mit der Staatsanwaltschaft/ der Polizei für Sie, so dass Sie sich um nichts kümmern müssen!

Tipps bei Vorladung von der Polizei
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Transparenz bei den Anwaltskosten

Eine gute Strafverteidigung hat immer seinen Preis. Ein guter Rat ist Teuer. Dennoch soll eine gute Verteidigung nicht an den finanziellen Mitteln scheitern. Sie können darauf vertrauen, dass ich Ihnen bei den Anwaltskosten entgegenkommen werde und wir gemeinsam die Finanzierungsmöglichkeiten erarbeiten werden.

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